Rezept: Aachener Poschweck

Wer sie an Ostern nicht selber backt, reicht bereitwillig mehrere Euro über die Theke, um zur Osterzeit nicht auf den geliebten Poschweck, dem Aachener Osterbrot, zu verzichten. Dies war aber nicht immer so. Schon im 16. Jhd. fanden die Poschwecken in der Aachener Bäckerordnung Erwähnung. Damals schenkten die Bäcker ihren Stammkunden zu Ostern bis zu 1 Meter lange Poschweck. Da das aber zunehmend teurer wurde, weigerten sich die Bäcker diese auszuliefern, sodass sie 1760 sogar vom Magistrat dazu gezwungen wurden. Im 19. Jahrhundert kam es sogar zu einer Poschweck-Revulotion, in der über 100 Bäcker erklärten, dass sie keine Poschwecken mehr backen, stattdessen aber 800 Brote für die Armen spenden würden. Darüber erbost, gab es Ausschreitungen der Bevölkerung, bei denen sogar Geschäfte beschädigt wurden und Revolutionäre verhaftet. Und wieder wurden die Bäcker gezwungen. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts schafften es die Bäcker sich durchzusetzen.

Wer Poschweck einmal probiert hat, wird verstehen, warum die Bevölkerung sich nicht einfach so ihr gratis Osterbrot nehmen lassen wollte. So lecker!

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Work & Travel in Island: Der Schafabtrieb Teil I

Bei der Planung meines Work & Travels in Island, habe ich von Anfang an Wert daraufgelegt, auf einen Hof mit Tieren zu kommen. Am Liebsten wollte ich auf einen mit Schafen. Und was soll ich sagen? Nicht nur Schafe waren mir vergönnt, sondern auch Pferde und Kühe.

Was ich bei meiner Planung nicht bedacht hatte war allerdings, dass ich genau zur Zeit des Schafabtriebs dort sein würde. Da ich eh ein bestimmtes Zeitfenster für meine Zeit in Island vorgegeben hatte, hatte ich solche Aspekte gar nicht erst mit einbezogen. Desto erfreuter war ich natürlich, als mir langsam dämmerte, dass ich als Schaf-Fan, genau zum richtigen Zeitpunkt da sein würde.

Vom Schafabtrieb zu Fuß und hoch zu Ross und mehr Wasserfällen, als man zählen kann.

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Mini-Guide: Köln-Ehrenfeld

Köln und ich, das war am Anfang so eine Sache. Erst wurden wir 2 nicht miteinander warm, dann ging es gerade, aber da hatte ich bereits andere Pläne und bin weitergezogen. Irgendwann hat das Schicksal mich aber wieder nach Köln verschlagen und siehe da: Der zweite Anlauf ist geglückt.

Ich mein‘, was kennt man schon von Köln, wenn man nur ab und zu, alle paar Jahre vorbeischaut? In meinem Falle waren das der Dom, der Rhein, die Altstadt und die Hohe Straße (wenig attraktive Shopping-Meile), das ein oder andere Museum und einige Konzerthallen. Sprich: Die klassischen Touri-Orte, die aber nicht das richtige Köln wiederspiegeln. Nach und nach habe ich die coolen Ecken gefunden. Die, an die es die Kölner in ihrer Freizeit zieht mit tollen Cafés, guten Imbissen, Restaurants, schönen Plätzen und originellen Läden. Dieses Köln, diese Möglichkeiten, habe ich mittlerweile schätzen gelernt.

Heute möchte ich euch mit nach Köln-Ehrenfeld nehmen. Einem Stadtteil, der einen erst auf den zweiten Blick überzeugt. Und zwar dann, wenn man weiß, wo die guten Ecken sind.

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Insider London von Rachel Felder

„Insider London“ von Rachel Felder wurde mir von Harper Design kostenlos zur Verfügung gestellt.


Die Planung eines Städtetrips
erfordert immer einen gewissen Zeitaufwand. Jedes Mal aufs Neue durchforste ich das Internet und lese einen Blogpost nach dem anderen. Immer auf der Suche nach den Insider Tipps schlecht hin. Denn, seien wir mal ehrlich: Hat man nur ein paar Tage in einer Großstadt, bleibt einem nicht so viel Zeit auf gut Glück durch die Straßen zu ziehen und zufällig tolle Entdeckungen zu machen. Klar, habe ich schon genug geniale Läden on the run gefunden, aber hat man schon eine gewisse Ahnung, wo gute Geschäfte oder Cafés sind, ist die Wahrscheinlichkeit höher, in deren Nähe noch weitere zu finden. Und hier kommt Rachel Felders neues Buch „Insider London“ ins Spiel.

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