Über mich

Am Leitisvatn auf den Färöer-Inseln.

Fernwehge ist eine Mischung aus „Fernweh“ und „Wege“ und steht dafür, seinem Fernweh nachzugeben und immer wieder neue Wege zu bestreiten.

Meine großen Leidenschaften liegen nicht weit. Von Frankreich und Schweden habe ich wahrscheinlich schon mehr gesehen, als von Deutschland. Das soll sich irgendwann aber auch die Waage halten. Dadurch, dass ich im Dreiländereck von Aachen aufgewachsen bin, gehören heute noch die regelmäßigen Fahrten über die Grenze zu meinem Alltag, obwohl ich mittlerweile in Köln wohne. Großbritannien, Irland, Estland und Skandinavien – alles tolle Länder, für die man nicht erst um den halben Erdball muss, die aber nichts desto trotz mit ihren Einzigartigkeiten bestechen. Mich zieht es immer wieder hin.

Eine weitere große Leidenschaft ist im Herbst 2013 entbrannt, als ich für 3 Monate Work & Travel auf einer Farm in Island gemacht habe. Schafabtrieb, Kühe melken, die isländische Gelassenheit und diese Landschaft haben mich bleibend beeindruckt. Für mich ist nach Island fliegen, wie nach haus‘ zu kommen.

Ganz egal, ob in der Heimat oder im Ausland, schöne Ecken gibt es überall und diese möchte ich mit dir teilen.

All meine gesammelten Erfahrungen und nützliche Tipps lasse ich in meine Berichte einfließen, denn ich möchte nicht nur Geschichten erzählen, sondern auch die ein oder andere Frage beantworten, die ich mir vor der Reise gestellt habe. Nicht selten ziehen diese doch eine aufwendige Suche im Internet nach sich und genau das möchte ich dir ersparen.

Begleite mich auf meinen Reisen durch Europa. Ich freu‘ mich drauf!


Silja ist 30 und dem Norden und Westen Europas hoffnungslos verfallen. Gleichzeitig aber sehr Heimat verbunden. So gern sie Großstädte mag, so sehr zieht es sie auch in die Ruhe und Abgeschiedenheit. Sie kann weder ohne das eine, noch das andere. Aktuell sehnt sie den unbestimmten Tag herbei, an dem sie das nächste Mal einen Sternenhimmel weit abseits von Lichtverschmutzung genießen kann. Die Zwischenzeit wird sie sich mit Konzert- und Restaurantbesuchen vertreiben. Musik und gutes Essen – genau ihr Ding!

8 Kommentare

  1. Bianka Haberbosch sagt

    Hej Silja!
    Bin eher aus Zufall und Verzweiflung auf deinen Blog gestoßen und ich bin total begeistert, von deiner Art zu schreiben-sehr lebendig, und durch die Bilder, die du bei mir erzeugt hast, fand ich überhaupt den Mut, fast Drang, dir zu schreiben.
    Meine Tochter möchte nach dem Abi 2019gerne nach Island, und am liebsten auf einer Farm arbeiten. Wir wűhlen schon seit Stunden durch das www, finden aber keine links auf Farmen. Verrätst du uns, wie Shari da fündig wird? Ganz lieben Gruß aus Bremerhaven von Shari und Bianka Haberbosch

    • Silja sagt

      Hallo ihr zwei,

      vielen Dank. Was für ein Kompliment!

      Meinen Hof habe ich mit Hilfe einer Organisation gefunden, die Work & Travel anbietet. Diese hat für mich die Suche übernommen und war gleichzeitig auch mein Ansprechpartner während der Zeit auf dem Hof. Jedoch lief in meiner Familie alles wunderbar, sodass ich den Service gar nicht beanspruchen musste. Solche Organisationen kosten natürlich etwas und leider ist es in der Zwischenzeit auch teurer geworden, als noch 2014 bei mir. Die Farmarbeit, die einem über solche Organisationen vermittelt wird, wird normalerweise immer vergütet. So hatte ich das, was ich für die Organisation und den Flug bezahlt habe, am Schluss wieder raus.

      Ansonsten kenne ich nur noch die Möglichkeit des „wwoofings“ (einfach mal googeln) wo Jobs in der Landwirtschaft angeboten werden. Oder aber hier das: https://www.workaway.info/hostlist-IS.html
      Bei den beiden wird glaube ich aber nicht immer vergütet. Da müsstet ihr mal schauen, was da mehr Sinn macht. Ich selbst habe es wie gesagt nur mit einer Organisation gemacht, sodass ich Wwoofing und Workaway nicht aus eigener Erfahrung beurteilen kann.

      Das sind die einzigen Möglichkeiten, die ich kenne. Ich hoffe, dass euch das weiterhilft und viel Erfolg bei der weiteren Suche.

      Liebe Grüße
      Silja

  2. Leonie Menzel sagt

    Hallo Silja,
    Mich würde interessieren, welche Organisation das war. Der Internetdschungel hat bis jetzt nur zwei brauchbare Websites ausgespuckt…

    Danke

    Leonie

    • Silja sagt

      Hallo Leonie,

      du meinst die Organisation, mit der ich in Island war? Das wurde ich vor einer Weile schon mal gefragt und da stellte sich heraus, dass meine Island nicht mehr im Programm hat. Daher kann ich dir leider nicht weiterhelfen.

      Viele Grüße
      Silja

  3. R. Bayat sagt

    Hallo Silja,
    auch ich bin per Zufall auf deinen Blog gestossen. Deine Ausführungen sind aber so interessant geschrieben, dass man sofort dabei bleibt. Ich fliege das 1. Mal in einigen Wochen nach Litauen. Dort habe ich vor, mir ein Auto zu mieten. Jetzt stelle ich fest, dass es scheinbar keine aktuellen Reiseführer gibt und der Buchhandel mir auch keine Strassenkarte besorgen kann. Wie bist du klar gekommen? Wie sind dort die Strassenverhältnisse? Ist es ok als Frau abends noch alleine unterwegs zu sein? Kommt man mit Englisch gut weiter?
    Ich würde mich über eine Nachricht freuen.
    Grüsse
    Ruta

    • Silja sagt

      Hallo Ruta,
      oh, vielen Dank. Das freut mich sehr!

      Ich hatte mir beim ADAC Karten fürs Baltikum besorgt. Jedoch hat das Navi tatsächlich ausgereicht. Sprich: Wenn du dir entweder dein Navi mitnimmst oder du dir zum Auto noch eins dazu mieten kannst, dann sollte das ausreichend sein. Aja und Google Maps gibt es ja auch.
      Es gibt eine Autobahn, wenn ich mich recht entsinne. Sonst sind es eben Landstraßen.
      Zu den Straßenverhältnissen, findest du hier noch ein paar Infos: https://fernwehge.com/baltikum-rundreise/

      Und zu Litauen generell hier noch meine Route: https://fernwehge.com/rundreise-litauen/

      Ich war nur in Klaipeda und in Vilnius abends nach 21:30 unterwegs, aber dort habe ich mich immer sicher gefühlt. In Vilnius war ich auch auf nem Festival. Da war alles entspannt. Mein Eindruck stützt sich auf zwei Abende.

      Englisch ist kein Problem. Damit bin ich immer gut zurechtgekommen.

      Ich hoffe, das hilft dir weiter.

      Viele Grüße
      Silja

  4. A. Brockmann sagt

    Liebe Silja,
    eben ging ich so locker an die Planung unserer 12 tägigen Baltikumreise im Juni, bis ich auf Deinen Block gestoßen bin. Ursprünglich war meine Idee in 12 Tagen mit dem Mietwagen von Vilnius zur Kurischen Nehrung weiter zum Kap Kolka nach Riga, hoch nach Tallin und wieder zurück nach Vilnius (natürlich mit sämtlichen Sehenswürdigkeiten:) zu reisen. Start und Endpunkt muss Vilnius sein, da ich die Flüge bereits gebucht habe. Nachdem ich nun Deinen Blog gelesen habe und schon im Vorfeld der Reise, aufgrund Deiner wunderbaren Ausführungen!, begeistert bin, stehe ich nun aber vor einem riesigen Problem. Wie plane ich meine Reiseroute am besten ohne dass der Urlaub in Stress ausartet. Kannst Du mir weiterhelfen?
    Vielen Dank,
    und beste Grüße aus Oche

    • Silja sagt

      Hallo,

      das ist eine gute und nicht leicht zu beantwortende Frage. Worauf ich geachtet habe ist, dass wir pro Tag nicht mehr als 3-4h im Auto gesessen haben. Dem entsprechend habe ich die Unterkünfte und Stationen gewählt. Eine Sache, die ich extrem gerne machen wollte, hat aber absolut nicht in die Route und die zur Verfügung stehende Zeit gepasst, sodass ich mir das für eine nächste Reise aufheben musste. Sprich: Am besten schaut ihr was ihr unbedingt machen möchtet und welche Ziele sich gut miteinander verbinden lassen und alles andere muss bis zum nächsten Mal warten. Was ich auf den Färöer-Inseln letztes Jahr erst wieder schätzen gelernt habe, ist eine „Basis“ zu haben. Zum Beispiel ein günstig gelegenes Ferienhaus (oder was auch immer), von wo aus man Tagesausflüge macht. Ich weiß nicht, ob das mit den Entfernungen passt, da es ja theoretisch einmal die Küste rauf geht. Ich glaub, der wichtigste Punkt ist einfach, dass man sich bewusst macht, dass es Urlaub sein soll und mehr (Sehenswürdigkeiten), nicht gleich >bessere Reise< bedeutet. Ich hoffe, dass hilft dir etwas weiter. Viele Grüße nach Oche Silja PS: Ich gehe mal davon aus, dass du meine Reiseberichte zum Baltikum schon alle gelesen hast, aber da habe ich auch nochmal geschrieben, welche Strecken gut gepasst haben und wo man es besser anders gemacht hätte. https://fernwehge.com/tag/baltikum/

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