Mini-Guide: Köln-Ehrenfeld

Köln und ich, das war am Anfang so eine Sache. Erst wurden wir 2 nicht miteinander warm, dann ging es gerade, aber da hatte ich bereits andere Pläne und bin weitergezogen. Irgendwann hat das Schicksal mich aber wieder nach Köln verschlagen und siehe da: Der zweite Anlauf ist geglückt.

Ich mein‘, was kennt man schon von Köln, wenn man nur ab und zu, alle paar Jahre vorbeischaut? In meinem Falle waren das der Dom, der Rhein, die Altstadt und die Hohe Straße (wenig attraktive Shopping-Meile), das ein oder andere Museum und einige Konzerthallen. Sprich: Die klassischen Touri-Orte, die aber nicht das richtige Köln wiederspiegeln. Nach und nach habe ich die coolen Ecken gefunden. Die, an die es die Kölner in ihrer Freizeit zieht mit tollen Cafés, guten Imbissen, Restaurants, schönen Plätzen und originellen Läden. Dieses Köln, diese Möglichkeiten, habe ich mittlerweile schätzen gelernt.

Heute möchte ich euch mit nach Köln-Ehrenfeld nehmen. Einem Stadtteil, der einen erst auf den zweiten Blick überzeugt. Und zwar dann, wenn man weiß, wo die guten Ecken sind.

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Insider London von Rachel Felder

„Insider London“ von Rachel Felder wurde mir von Harper Design kostenlos zur Verfügung gestellt.


Die Planung eines Städtetrips
erfordert immer einen gewissen Zeitaufwand. Jedes Mal aufs Neue durchforste ich das Internet und lese einen Blogpost nach dem anderen. Immer auf der Suche nach den Insider Tipps schlecht hin. Denn, seien wir mal ehrlich: Hat man nur ein paar Tage in einer Großstadt, bleibt einem nicht so viel Zeit auf gut Glück durch die Straßen zu ziehen und zufällig tolle Entdeckungen zu machen. Klar, habe ich schon genug geniale Läden on the run gefunden, aber hat man schon eine gewisse Ahnung, wo gute Geschäfte oder Cafés sind, ist die Wahrscheinlichkeit höher, in deren Nähe noch weitere zu finden. Und hier kommt Rachel Felders neues Buch „Insider London“ ins Spiel.

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Rezept zum Bolludagur – Vatnsdeigsbollur

Während wir hier im Rheinland zur Karnevalszeit einen Puffel (Berliner) nach dem nächsten verdrücken, gibt es in Island am Rosenmontag, dem Bolludagur, traditionell Vatnsdeigsbollur (Wasserteig-Bollen) – und das en masse. Die bollur sind aus einem Brandteig und erinnern an deutsche Windbeutel with a twist. Die klassische Variante, die ich euch heute vorstellen möchte, wird mit Marmelade, sowie ganz viel Schlagsahne gefüllt und mit Schokoglasur bestrichen. Letzteres habe ich aber weggelassen. Nichts desto trotz seht ihr, vor der Fastenzeit wird nochmal kräftig zugeschlagen.

Die Tradition kam wahrscheinlich Ende des 19. Jahrhunderts aus Dänemark nach Island.

Für etwa 24 Stück:
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Work & Travel auf Island: Ankunft & Arbeitsalltag

Wie viel Zeit würdest du brauchen, um dich seelisch und moralisch auf einen mehrmonatigen Auslandsaufenthalt vorzubereiten? Mir blieb beim Thema Work & Travel genau eine Woche ab der Zusage des Hofes, bis zu meinem Abflug. Das ging überraschend gut. Ich bin aber auch von der Sorte Mensch, die erst 5 Minuten vorher nervös wird. In dem Falle also, als der Bus an meinem 2. Tag auf Island an der Haltestelle hielt, an der ich das erste Mal auf jemanden aus meiner Gastfamilie traf.

Scheinbar brauchte „mein“ Hof ziemlich spontan jemanden und da ich flexibel war und der Hof genau meinen Wünschen entsprach (Farmarbeit mit Tieren), habe ich nicht lange gezögert und zugestimmt. So kam es im September 2013, dass ich bei sommerlichen 33°C nach Island flog, wo mich ganze 8°C erwarteten.

Als ich also zum aller ersten Mal überhaupt isländischen Boden unter meinen Füßen hatte und nach draußen schwankte (Vielleicht war es auch nur mein Kopf? Nach 3 Stunden heftigster Turbolenzen war ich mir da nicht ganz sicher.), fielen mir genau 3 Dinge auf: Es ist ja gar nicht kalt. Es stürmt ganz schön (Sturm von der Sorte, wo man kaum Luft bekommt). Oh mein Gott, was ist das für gute Luft (Wahrscheinlich kam der Wind aus Richtung Meer und nicht aus Richtung Rollfeld.)?

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