Glamping im Hausboot oder ein Apartment auf dem Wasser

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Es gibt ja so einige Möglichkeiten an Unterkünften, die man für seinen Urlaub wählen kann. Das Hotel wäre da die klassische Variante, dann gäbe es noch Camping oder Ferienhäuser. Seit ein paar Jahren schießen nun aber die etwas außergewöhnlicheren Unterkünfte, wie Pilze, aus dem Boden. Das Ganze hat den Namen „Glamping“ bekommen und ist eine Kombination aus „Glamorous“ und „Camping“. Das Atribut „Camping“ ist allerdings mittlerweile etwas unwichtiger geworden. Oder würdet ihr ein Hausboot damit assoziieren?

Und genau auf so einem war ich vor kurzem! Das Homeboat liegt im Yachthafen Westhoek Marina auf einem Seitenkanal der Yser bei Nieuwpoort in Belgien vor Anker und gleicht eher einem Apartment auf dem Wasser, als einem klassischen Kahn.

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NordNerds April-Rückblick 2017

Wow, was war diesen Monat viel los in der nordischen Blogger-Welt! Aber umso besser für uns, die wir nun in den Genuss der geballten Ladung Norden kommen. On top gibt es noch etwas ganz tolles: Zusammen mit National Geographic Traveler verlose ich 3 Magazine der ‚Skandinavien – Wildnis, Hygge und ein Haus am Wasser‘-Ausgabe. Näheres dazu findest du am Ende des Artikels.

Dieses Mal gibt’s im Rückblick viel zum Thema Food, Städtetrips in Skandinavien und Estland, etwas für Sauna-Fans, über die Shetland Inseln und den Schafabtrieb in Island.

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Work & Travel in Island: Schafabtrieb Teil II – Réttir und Wettbewerbe

Wer denkt, dass der Schafabtrieb in Island das einzige Highlight im Herbst ist, hat weit gefehlt. Klar, vom Réttir hat man evtl. schon etwas gehört, aber der Abtrieb wird von weiteren Arbeiten und Events begleitet. Das fängt beim einfachen Wiegen jedes einzelnen Schafs an und geht mit verschiedenen Wettbewerben weiter. Diese Wettbewerbe sind tolle Gelegenheiten sich zu treffen, sich auszutauschen, lauter gutes Essen zu essen und natürlich auch, um zu schauen, wie die eigenen Tiere im Vergleich mit anderen Abschneiden.

Heute möchte ich von ein paar Abläufen und Highlights berichten, die einem als Touristen eher verborgen bleiben.

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Rezept: Aachener Poschweck

Wer sie an Ostern nicht selber backt, reicht bereitwillig mehrere Euro über die Theke, um zur Osterzeit nicht auf den geliebten Poschweck, dem Aachener Osterbrot, zu verzichten. Dies war aber nicht immer so. Schon im 16. Jhd. fanden die Poschwecken in der Aachener Bäckerordnung Erwähnung. Damals schenkten die Bäcker ihren Stammkunden zu Ostern bis zu 1 Meter lange Poschweck. Da das aber zunehmend teurer wurde, weigerten sich die Bäcker diese auszuliefern, sodass sie 1760 sogar vom Magistrat dazu gezwungen wurden. Im 19. Jahrhundert kam es sogar zu einer Poschweck-Revulotion, in der über 100 Bäcker erklärten, dass sie keine Poschwecken mehr backen, stattdessen aber 800 Brote für die Armen spenden würden. Darüber erbost, gab es Ausschreitungen der Bevölkerung, bei denen sogar Geschäfte beschädigt wurden und Revolutionäre verhaftet. Und wieder wurden die Bäcker gezwungen. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts schafften es die Bäcker sich durchzusetzen.

Wer Poschweck einmal probiert hat, wird verstehen, warum die Bevölkerung sich nicht einfach so ihr gratis Osterbrot nehmen lassen wollte. So lecker!

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