Ein Tag in Aachen + Insider Tipps

Aachen – die westlichste Großstadt Deutschlands, gelegen im Dreiländereck, Krönungsstadt 30 deutscher Könige, bekannt für Kaiser Karl und Printen. Kurz: Meine Heimat!

Ja, ich gebe zu, ich liebe Aachen! Neben den allgemein bekannten kulturellen und geschichtlichen Highlights möchte ich dir heute mein Aachen zeigen. Ein Mix aus historisch und modern, aus skurril oder einfach himmlich. Ein Tag in Aachen – Nachmachen unbedingt empfohlen!

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Work & Travel in Island: Schafabtrieb Teil III

Es geht in die dritte und letzte Runde meiner Schafabtriebs-Reihe. Ich habe euch von meinen ersten Versuchen berichtet, von der Paradedisziplin des Schafe Treibens zu Pferd und von den Events und Highlights, die den Schafabtrieb in Island begleiten. Im letzten Teil möchte ich nun vom letzten großen Abtrieb der Saison erzählen.

Hier konnte ich zeigen, was ich in den letzten Wochen alles gelernt hatte. Und das musste ich auch!
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Work & Travel in Island: Schafabtrieb Teil II – Réttir und Wettbewerbe

Wer denkt, dass der Schafabtrieb in Island das einzige Highlight im Herbst ist, hat weit gefehlt. Klar, vom Réttir hat man evtl. schon etwas gehört, aber der Abtrieb wird von weiteren Arbeiten und Events begleitet. Das fängt beim einfachen Wiegen jedes einzelnen Schafs an und geht mit verschiedenen Wettbewerben weiter. Diese Wettbewerbe sind tolle Gelegenheiten sich zu treffen, sich auszutauschen, lauter gutes Essen zu essen und natürlich auch, um zu schauen, wie die eigenen Tiere im Vergleich mit anderen Abschneiden.

Heute möchte ich von ein paar Abläufen und Highlights berichten, die einem als Touristen eher verborgen bleiben.

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Rezept: Aachener Poschweck

Wer sie an Ostern nicht selber backt, reicht bereitwillig mehrere Euro über die Theke, um zur Osterzeit nicht auf den geliebten Poschweck, dem Aachener Osterbrot, zu verzichten. Dies war aber nicht immer so. Schon im 16. Jhd. fanden die Poschwecken in der Aachener Bäckerordnung Erwähnung. Damals schenkten die Bäcker ihren Stammkunden zu Ostern bis zu 1 Meter lange Poschweck. Da das aber zunehmend teurer wurde, weigerten sich die Bäcker diese auszuliefern, sodass sie 1760 sogar vom Magistrat dazu gezwungen wurden. Im 19. Jahrhundert kam es sogar zu einer Poschweck-Revulotion, in der über 100 Bäcker erklärten, dass sie keine Poschwecken mehr backen, stattdessen aber 800 Brote für die Armen spenden würden. Darüber erbost, gab es Ausschreitungen der Bevölkerung, bei denen sogar Geschäfte beschädigt wurden und Revolutionäre verhaftet. Und wieder wurden die Bäcker gezwungen. Erst zum Ende des 19. Jahrhunderts schafften es die Bäcker sich durchzusetzen.

Wer Poschweck einmal probiert hat, wird verstehen, warum die Bevölkerung sich nicht einfach so ihr gratis Osterbrot nehmen lassen wollte. So lecker!

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