Von Stockholm nach Helsinki mit der Silja Serenade

Der Name „Silja Line“ sagt mir schon seit frühster Kindheit etwas. Nicht wirklich verwunderlich. So selten wie mein Vorname (Silja) in Deutschland ist, habe ich mich als Kind sehr gefreut, als meine Eltern mir erzählten, dass es Kreuzfahrtschiffe mit diesem Namen gibt. Dadurch hat sich bei mir sehr früh der Wunsch geformt, eines Tages mal eine Reise mit eben so einer Silja Line zu machen.

Es hat dann doch noch ziemlich lange gedauert, bis sich dieser Wunsch erfüllt hat. Ende Mai war es endlich soweit und meine Vorfreude kannte keine Grenzen mehr. Andererseits war ich sehr gespannt, wie mir eine solche Fahrt mit Übernachtung mitten auf der Ostsee gefallen würde. Würde mir starker Seegang gut bekommen? Oder hätte ich Glück und spiegelglattes Wasser?

Geplant war eine Triangle-Kreuzfahrt mit Stops in Stockholm, Helsinki und Tallinn. So standen auch mehrere Premieren für mich an: Die erste Kreuzfahrt, das erste Mal Helsinki und Tallinn.


Meine Ostsee Kreuzfahrt sah folgende Route vor:

Tag 1: Ankunft in Stockholm + Übernachtung
Tag 2: Vormittags durch Stockholm stromern, 16:45 Abfahrt mit Silja Serenade nach Helsinki
Tag 3: Ankunft Helsinki 9:55 + Übernachtung
Tag 4: Vormittags durch Helsinki stromern, 16:30 Abfahrt mit Tallink Star nach Tallinn, Ankunft 18:30
Tag 5: Tallinn
Tag 6: Vormittags durch Tallinn stromern, 18:00 Abfahrt mit Victoria I nach Stockholm
Tag 7: Ankunft Stockholm 10:15, durch Stockholm stromern, Abflug 18:00

Was bei der Route direkt auffällt ist, dass es sich hierbei nicht um eine klassische Kreuzfahrt handelt. Zum einen bin ich mit 3 verschiedenen Schiffen gefahren und zum anderen habe ich fleißig zwischen Koje und Hotelbett hin und her gewechselt. Ich kann keinen Vergleich ziehen, da es sich hierbei, wie gesagt, um meine erste Kreuzfahrt handelt, aber mit gefällt das Konzept. Eine Fahrt, die man ohne Probleme in 4 Tagen machen kann, habe ich auf 7 Tage ausgeweitet und die Aufenthalte in den Städten lassen sich schließlich noch beliebig verlängern. Ein weiterer Vorteil: Auf allen 3 Schiffen kann man sein Auto oder Motorrad mitnehmen, da es sich bei allen Schiffen auch um Fähren handelt.

Los ging es somit natürlich in Stockholm und mit der Fahrt der Silja Serenade nach Helsinki.

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Vor der Abfahrt des Schiffes noch Zeit in Stockholm verbringen? Kein Problem!

Ich hatte mir extra noch ein bisschen Zeit in Stockholm eingeplant, da ich seit Jahren nicht mehr dort war und ich noch genügend Zeit haben wollte, um ein wenig das Stockholmer Flair zu genießen. Wer am Tag der Ankunft direkt schon in See stechen möchte, aber vormittags noch etwas von der Stadt sehen will, dem empfehle ich sich direkt am Hauptbahnhof sein Gepäck in einem der zahlreichen Schließfächer einzuschließen.

Das kann man für entweder 3h und 80 SEK oder für 24h und 90 SEK.

Da man an der Central Station mit einem der Flygbussarna ankommt und es von dort nicht weit bis Gamla Stan ist, bietet sich das quasi an. Ein weiterer Vorteil ist, dass ab der T-Centralen Station auch die Linie 13 Richtung Ropsten abfährt, mit der man bis zur Haltestelle Gärdet und somit zum Hafen Värtahamn kommt, wo die Silja Line Schiffe abfahren. Von der Tunnelbana Haltestelle ist der Hafen gut ausgeschildert und nach knapp 10 Min. Fußweg befindet man sich bereits am Terminal.

Und dann ging es los. Zum Einchecken kann man einen der Automaten nutzen oder an den Schalter gehen. Da ich einen ruhigen Zeitpunkt erwischt hatte, bin ich direkt zum Schalter durchgegangen. Einfach die Reservierung vorlegen und einem werden Bordkarte, die gleichzeitig auch der Kabinenschlüssel ist, sowie – je nachdem was man gebucht hat – weitere Gutscheine oder Eintrittskarten ausgedruckt. Danach konnte auch schon das Boarding beginnen. Einfach die Boardingkarte scannen und eine ziemlich lange Gangway entlang laufen, bis man dann zum ersten Mal das Schiff sieht, was einen für die nächsten 16h beherbergen wird.

Passagiere ohne Fahrzeug, sollten spätestens 30 Minuten vor Abfahrt einchecken. Mit Fahrzeug spätestens eine Stunde vorher.

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Willkommen und hereinspaziert auf der Silja Serenade

Nach Betreten des Schiffes musste man nochmal die Bordkarte vorzeigen und die netten Mitarbeiter halfen einem eifrig bei der Wahl des richtigen Aufzuges. Für mich hieß das: Einmal auf der Promenade nach rechts und dann den linken Aufzug wählen und rauf in die 11. Etage.

Mein erster Eindruck war etwas unwirklich. Sobald man das Schiff betrat, fühlte es sich nicht mehr so an, als befände man sich nun auf einem Schiff. Eher wie in einer Art Einkaufszentrum.

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Die DeLuxe-Class Kabine mit Fenster auf der Silja Serenade

Aber wie war das? Erst mal in die 11. Etage und in die Kabine. Und die konnte sich sehen lassen. Moderne, maritim angehauchte Einrichtung und ein Fenster. Das vor ein paar Monaten durchgeführte Makeover der Silja Serenade sah man der Kabine deutlich an. Die 14m² große Kabine konnte ebenfalls mit einer Minibar aufwarten, deren Getränke bereits im Preis enthalten sind. Daneben gibt es eine Schminkecke, Steckdosen auf beiden Seiten des Bettes, Flatscreen, sowie mit „Silja Line“ gebrandeten Toiletten-Artikel und ein im Preis enthaltenes Spezialfrühstück. Zu meiner großen Freude, hatte ich auf meiner Kabine, sowie auf dem restlichen Schiff, keine Probleme mit der Wlan-Verbindung.

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Da die Abfahrt schon bald bevorstand und strahlender Sonnenschein herrschte, machte ich mich nach einer kleinen Erkundungstour auf den Weg zum Sonnendeck auf der 12. Etage und sicherte mir einen guten Platz an Deck.

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Kaum hatte die Silja Serenade Fahrt aufgenommen, begann ich allerdings schon auf die Uhr zu schielen und abzuschätzen, wie lange ich noch an Deck bleiben konnte und wie lange ich etwa bis zum Restaurant brauchen würde. Der Grund dafür war meine Reservierung im Buffet-Restaurant, welche 30min nach Abfahrt verfallen würde. Da ich nicht abschätzen konnte, wie voll es sein würde wenn ich zu spät käme, wollte ich es nicht drauf ankommen lassen und stand auf den letzten Drücker auf der Matte.

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Das Grande Buffet der Silja Serenade

Ich hatte Glück und hatte einen Platz ganz hinten im Restaurant, wo es verhältnismäßig ruhig war. Im restlichen Restaurant war es im Vergleich ziemlich wuselig und laut. Allerdings wirkte das Buffet zu keinem Zeitpunkt wie abgegrast. Die Küchencrew legte eifrig nach, sodass nie ein Gericht aus war. Und die Auswahl war reichlich. Von Asiatisch und Antipasti bis hin zu Meeresfrüchten und Streetfood, sowie verschiedenen Desserts, blieb kein Wunsch offen. Mich würde sehr wundern, wenn jemand nichts nach seinem Geschmack finden würde. Da ich mich auf der Ostsee, bzw. erstmal im Schärengarten von Stockholm, befand, habe ich mich hauptsächlich an die Gerichte mit Meeresfrüchten gehalten.

Der Peis für das Buffet liegt bei 42,50€. Von der Qualität her lohnt es sich definitv, jedoch bin ich ein sehr kleiner, zierlicher Mensch und kann leider nicht so viel essen, wie ich gerne wollte, sodass sich mir die Frage stellte, ob sich das gerechnet hat. Neben diesem Restaurant, gibt es aber noch diverse à la Carte Restaurants, sowie ein Schnellrestaurant. So müsste man auch etwas für den kleineren Geldbeutel finden und evtl. ist es dort nicht ganz so voll.

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Ein Traum: Der Stockholmer Schärengarten

Vor meiner Reise hatte ich Bedenken, wie viel ich vom Stockholmer Schärengarten verpassen würde, wenn ich direkt nach der Abfahrt erstmal essen gehen würde. Aber meine Angst war unbegründet. Ich konnte diese Wahnsinns-Landschaft noch zur Genüge bei bestem Wetter genießen. Hätte ich nicht noch einen Programmpunkt auf meiner Liste gehabt, wäre ich voll auf meine Kosten gekommen.

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Das Musical „Grease“ – 50s Vibe auf der Ostsee

Um 19:45 fing die Vorstellung des Musicals „Grease“ an, die ich mir nicht entgehen lassen wollte, da ich die 50er und den Film liebe. Und es war wirklich schön gemacht. Normalerweise gehöre ich nicht zu den Leuten, die Animation und ähnliches mögen, aber als ich gesehen hatte, dass Grease auf der Silja Serenade und Silja Symphonie zwischen Stockholm und Helsinki aufgeführt würde, habe ich meine Reise extra in den Zeitraum gelegt, wo es aufgeführt wurde. Da wurde nichts dem Zufall überlassen. ;)

Anschließend ging es direkt wieder an Deck, um zu schauen, ob wir uns noch in den Schären befinden, aber nein. Rund herum war nur noch Wasser. Auf den Moment war ich sehr gespannt. Mit Fähren bin ich schon sehr oft nach Dänemark und Schweden gefahren. Als Kindergartenkind sogar einmal von Travemünde nach Trelleborg. Besonders unheimlich war mir das nie. Ich hatte nur Angst, dass mein Plüschtier über Board geweht würde. Als Kind hat man eben noch andere Prioritäten. Die Tatsache jetzt kilometerweit vom Festland entfernt zu sein, hat mich aber auch dieses Mal keineswegs beunruhigt. Bei sehr ruhiger See schipperten wir über die Ostsee.

Auf Deck 7 gibt es einen Rundweg, auf dem man draußen einmal eine komplette Runde um das Schiff drehen kann. Auf Deck 12 gibt es neben dem Wellness Bereich, das Sonnendeck, welches von Bug bis Heck reicht.

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Nachdem ich die Ruhe draußen genossen hatte, habe ich eine Runde durch die Geschäfte auf der Promenade gedreht. Anders, als die Skandinavier, habe ich den Alkohol links liegen gelassen und mich auf die großartige Auswahl an Moomin-Artikeln konzentriert. Vor meiner Reise hatte ich im Internet die Midsommar-Tasse für 25€ im Onlineshop entdeckt und wollte mir diese direkt vor Ort kaufen. Nun, was soll ich sagen? Die Moomin-Artikel waren Dank Duty Free wesentlich günstiger, sodass ich statt 25€ nur 17€ für die Tasse bezahlt habe.

Moomin Fans sollten sich vor einer Reise über die Preise im Onlinestore informieren. Auf der Silja Serenade war die Auswahl an Tassen beispielsweise wesentlich größer als im Moomin Shop in Helsinki und hier kann man richtige Schnäppchen machen.

Neben der Moomin-Tasse, habe ich mir noch eine Silja-Line-Tasse gekauft. Das musste sein. Da ich mich schon wie zuhause fühlte, hatte ich nur dummerweise mein Portmonee in meiner Kabine liegen lassen, was ich erst an der Kasse merkte. Als ich zurück kam, um zu zahlen, hatte die Verkäuferin bereits meine Tassen eingepackt und ich musste nur noch die Karte ‚rüberreichen.

Langsam wurde es Zeit schlafen zu gehen und selbst als ich im Bett saß und raus auf’s Meer schaute, stellte sich immer noch kein Unwohlsein ein. Die See war weiterhin ruhig und ich legte mich schlafen. Außer dem regelmäßigen, leisen „whoom“- Sound des Motors war es ruhig und ich bin schnell eingeschlafen.

Durchschlafen konnte ich nicht, denn einmal wurde ich beim Zwischenstopp in Mariehamn wach und das zweite Mal um 3:40. Ich hatte die Vorhänge aufgelassen, in der Hoffnung, vom Sonnenaufgang wach zu werden und was soll ich sagen? Es ist tatsächlich passiert. Nachdem ich durch das Fenster einige Fotos gemacht hatte, reichte mir das nicht und ich habe mir schnell Klamotten übergeworfen und bin eine Etage höher aufs Sonnendeck. Neben 2 Japanern und einer Gruppe Jugendlicher, die ihren Rausch wegdösten, war ich die Einzige an Deck und konnte diesen tollen Anblick genießen.

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Wenige Stunden später klingelte mein Wecker. Dafür, dass ich sicher nicht die einzige an Bord war, die um die Uhrzeit duschte und dafür, dass ich im 11. Stock war, war der Wasserdruck 1A und die Temperatur gleichbleibend warm.

Das Spezialfrühstück auf der Silja Serenade

Als nächstes stand das Spezialfrühstück an, welches im Tavolàta Ristorante Italiano stattfindet. Empfangen wird man zum Sektfrühstück in ruhiger Atmosphäre. Bei 19,50€ auch angemessen. Da ich keinen Alkohol trinke, habe ich gefragt, ob ich nur Maracujasaft bekommen könnte. Stattdessen holten sie alkoholfreien Sekt und machten mir damit einen Mix. Auch eine Möglichkeit.

Das Frühstück ließ keinen Wunsch offen und es gab verschiedene Sorten an Brot, Belägen, Müslis sowie Toppings dafür, die Klassiker eines warmen Frühstücks, Obst, Antipasti und vieles mehr. Was meine Aufmerksamkeit allerdings auf sich zog, waren die Karelischen Piroggen. Roggenteig mit einer Art Milchreis gefüllt. Man isst sie wohl entweder mit Eierbutter oder Frischkäse, so wie ich das beobachten konnte. Unbedingt mal probieren!

Wer sich sehr unskandinavisch, wie ich, für Tee zum Frühstück entscheidet, bekommt einen sehr leckeren Ceylon Assam serviert. Dazu sei gesagt, dass ich nicht gefragt wurde, welche Sorte ich gerne hätte. Aber mit schwarzem Tee kann man mir immer eine Freude machen. Bei wem das nicht so ist, sollte vielleicht vorher nochmal nachhaken, ob es noch andere Möglichkeiten gibt.

Kaum hatte ich das Frühstück beendet, war es nicht mehr lange bis zur Ankunft, sodass ich meinen Koffer wieder packte und aufs Deck bin. Gegrüßt wurde ich mit strahlendem Sonnenschein und so war die Einfahrt in Helsinkis Hafen mit Blick auf Suomenlinna und dem Dom eine wahre Freude und ein super erster Eindruck.

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Dass ich mein Zeug schon komplett vor der Ankunft gepackt hatte, lag daran, dass die Putzkolonnen ziemlich schnell ans Werk gehen wollen und auch schon die Türe öffnen, wenn du die Kabine noch nicht verlassen hast. Deshalb war es mir natürlich lieber, wenn nichts mehr von mir offen herumliegt. So kam es auch, dass meine Kabinentüre geschlossen war, bevor ich nochmal im Bad war und geöffnet, als ich wieder heraus kam. Ihr seid also gewarnt! ;)

Das Auschecken ging auch ziemlich flott, da ich etwas länger, als die Meisten, an Deck geblieben war. Dadurch musste ich z.B nicht ewig auf den Aufzug warten.

Im Olympia-Terminalgebäude findet man Schließfächer für 4€.
Man hat aber auch die Möglichkeit seinen Koffer im Kiosk des Terminals für 2€ aufbewahren zu lassen.
Direkt vor der Türe befindet sich ein Ticketautomat, sowie eine Straßenbahn Haltestelle.

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Mein Fazit zu meiner ersten Kreuzfahrt

Man konnte es vielleicht herauslesen: Anfangs war ich mir nicht so ganz sicher, wie mir eine Kreuzfahrt gefallen würde. Fährfahrten, wo immer Land in Sicht ist und ohne Übernachtungen sind schließlich etwas Anderes. Aber zu keinem Zeitpunkt hatte ich ein mulmiges Gefühl an Bord und das traumhafte Wetter hat natürlich sein Übriges getan. Die Stockholmer Schären, der Sonnenaufgang mitten über der Ostsee und die Einfahrt im Helsinkier Hafen. Einen besseren ersten Eindruck kann man natürlich nicht bekommen. Und durch all die Eindrücke ist etwas passiert, womit ich nie gerechnet hätte: Ich konnte die nächste Fahrt kaum erwarten. Wer hätte das gedacht?

Die nächste Fahrt konnte also kommen. Aber erstmal stand Helsinki an! Zum ersten Mal, bei traumhaftem Wetter. Wie war das? In Skandinavien ist es immer so kalt? Aber sicher!

Warst du auch schonmal auf einer Kreuzfahrt oder bist du sogar mit der Silja Line gefahren? Wie hat es dir gefallen? Oder ist das so gar nicht deins?

 

Vielen Dank an Tallink Silja Line für die Zusammenarbeit. Auf die Fahrt mit der Silja Serenade, sowie die Mahlzeiten, wurde ich eingeladen. Meine Meinung bleibt davon unberührt und ich habe ausschließlich meine eigenen Erfahrungen und Eindrücke geschildert.

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9 Gedanken zu „Von Stockholm nach Helsinki mit der Silja Serenade

  1. Hallo Silja, ein interessanter Beitrag, da ich die Silja Serenade und Symphony auch sehr mag! Meine letzte Fahrt liegt allerdings schon 4 Jahre zurück. Deine Kabine sieht echt gut aus. Es wäre spannend zu sehen, wie die Standard-Kabinen jetzt nach dem Facelift aussehen.

    Spannend, dass du die Fahrt als Kreuzfahrt betrachtest. Wo liegt für dich der Unterschied zwischen Kreuzfahrt und Fährüberfahrt? Für mich ist die Überfahrt mit der Silja Line von Stockholm nach Helsinki eine ganz normale Fährüberfahrt – aber mit einem sehr schönen Schiff durch sehr schöne Landschaft :)

    Viele Grüße,
    Heike

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Heike, danke für deinen Kommentar. :)
      Das würde mich auch mal interessieren. Auf der Seite der Silja Serenade ist aktuell nämlich auch noch das Foto der DeLuxe Kabine vor dem Facelift zu sehen und noch kein neues. Bei den Standard Kabinen ist es das Gleiche. Nur bei der neuen Familien-Kabine gibt es schon ein neues Foto. Aber ob man sich daran orientieren kann?

      Wahrscheinlich hat mich das schöne Schiff dazu verleitet, die Fahrt als solche zu bezeichnen (Und die Bezeichnung Triangle-Cruise in Verbindung mit der Tour Stockholm – Helsinki – Tallinn – Stockholm). Vielleicht würde Fährfahrt mit Kreuzfahrt-Feeling es treffender beschreiben?! ;D

      Wie auch oben geschrieben, bin ich bisher nur mit traditionellen Fähren gefahren, die wirklich ausschließlich auf das Befördern ausgelegt sind. Von Musical und Entertainment-Programm, Casino, Disco, Wellness und was es sonst noch alles auf den Silja Line Schiffen gibt, fehlt auf den klassischen Fähren ja jede Spur. Für mein Empfinden ist das schon eine Stufe höher, als das was ich als traditionelle Fähre bezeichnen würde, aber eben auch noch keine klassische Kreuzfahrt.

      Egal, als was man es bezeichnet, das Erlebnis und die schöne Landschaft zählen ;)

      Liebe Grüße
      Silja

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      1. Ja, fast alle Fähren sind mittlerweile leider zum „Beförderungsfrachter“ verkommen :-(. Bis in die 1990er Jahre war das noch anders. Damals gab es nicht nur mehr Fährverbindungen, sondern generell mehr Service, Unterhaltung und „Luxus“ an Bord…

        Übrigens noch wegen der Mumintassen: Am allergünstigsten sind sie meistens in Finnland im großen Supermarkt :). Am teuersten sind sie in den sogannenten Iittala-Shops und sogenannten „Outlets“…

        Liebe Grüße,
        Heike

        Gefällt 1 Person

      2. Aah, da ich Jahrgang ’88 bin und mit etwa 4 das erste Mal per Fähre (TT-Line) nach Schweden gefahren bin, habe ichs somit wohl knapp verpasst, bzw hatte ich in dem Alter andere Prioritäten (Bällebad ahoi ;D). Bei den Stena Line Verbindungen nach Dänemark und Schweden lohnt sich sowas aber ja auch kaum. Längere Fährfahrten, als die genannten, hatte ich bisher noch nicht. Da waren die Tallink Silja Line Fahrten mit 16h bisher das Längste.

        Sehr cool! Solche Tipps liebe ich. Leider wahr ich wohl in den falschen Supermärkten, denn ich habe keine gesehen. Aber beim nächsten Mal halte ich die Augen offen.

        Liebe Grüße,
        Silja

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