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MiniCruise über die Ostsee: Riga, Stockholm und die Åland-Inseln ~ Anzeige

Aland Insel, Stockholm Galaxy Stockhomer Schaerengarten

Fast genau drei Jahre nach meiner letzten MiniCruise mit Tallink Silja, ging es Ende Mai ein weiteres Mal über die Ostsee. Auch auf dieser Reise habe ich meine beiden Lieblingsregionen miteinander verbunden: Skandinavien und das Baltikum. Ausgangspunkt der Reise war Riga. Von dort ging es weiter nach Stockholm und auf die Åland-Inseln.

Meine Erlebnisse, alles über die Schiffe und Tipps für deine Reise, habe ich dir hier zusammengefasst.

Tallink Silja-Isabelle-Deck-Riga

Ausgangspunkt der MiniCruise: Riga

Von Düsseldorf ging es innerhalb von 2 1/2 Stunden nach Riga. Auf dem Flug gab uns eine Mitreisende noch den Tipp, dass wir uns doch die Bolt App holen, denn bei diesem Taxi Unternehmen würde man den Preis schon vorab sehen und bestätigen. Außerdem wären sie günstiger als normale Taxis. So sind wir für 8€  (+ Trinkgeld) vom Flughafen in die Rigaer Innenstadt zu unserem Hotel gefahren.

Übernachtet haben wir im Tallink Hotel Riga, welches sehr gut gelegen ist. Also wirklich: In die eine Richtung geht es in ein paar Minuten zu Fuß zum Zentralmarkt und zur Akademie der Wissenschaften, zur anderen zur Altstadt und dem Freiheitsdenkmal und das Jugendstilviertel ist auch nicht weit. Wer Städte gerne erläuft, muss hier wahrscheinlich sehr selten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, wenn überhaupt.


Das Tallink Hotel Riga

Da unser Flug leider erst relativ spät angekommen ist, konnten wir uns zwar am Tag der Ankunft nicht mehr Riga anschauen, dafür haben wir eben direkt das Bett getestet. Liegt sich super! Positiv in den heutigen Zeiten sind natürlich auch die Steckdosen direkt am Nachttisch.

Des Weiteren gibt es im Zimmer und im Bad indirektes Licht, falls man des Nachts mal auf die Toilette muss. Das Bad ist außerdem mit einer Regendusche und einem Fön ausgestattet. Außerdem hat man eine große Ablage, wo man ausreichend Platz für seine Toilettenartikel hat.

Die Nacht war zwar dank Zeitverschiebung und später Ankunft etwas kurz, aber das ließ sich über die große Auswahl beim Frühstück schnell vergessen. Denn ums früh Aufstehen kamen wir nicht drum herum, wollten wir doch noch viel von Riga sehen, bevor wir am Nachmittag in See stachen. So haben wir unser Gepäck im Hotel bei der Gepäckaufbewahrung problemlos verstauen können und dann konnte es auch schon losgehen. Beim Abholen hat uns der Herr an der Rezeption noch ein Taxi zum Hafen bestellt. Als es nicht so schnell kam, wie er uns versprochen hatte und da wir nicht die Einzigen waren, die auf eins warteten, hat er sich sehr zuvorkommend um die Wartenden gekümmert und uns jeweils das richtige Taxi zugewiesen. Und mehr als 10 Minuten hat es sicher nicht gedauert.

 

Riga-Pilseta Kanals-Lettland

Ein halber Tag in Riga

Gut, es war natürlich von Vorteil, dass dies nicht mein erstes Mal in Riga war, denn so wusste ich noch, wo es lang ging und wir mussten nichts suchen. Da es bereits um halb 9 Uhr morgens 18 Grad waren, sind wir bei bestem Wetter am Kanal (Pilsetas Kanals) entlang durch den Park in Richtung Freiheitsdenkmal geschlendert.

Weiter ging es zum Jugendstilviertel. Dieses Mal bei strahlendem Sonnenschein (nicht wie letztes Mal) und ins Jugendstil Museum, welches eine komplett original eingerichtete Jugendstilwohnung beherbergt. Zumindest so original, wie das heutzutage möglich ist. In bestem Deutsch erklärte uns eine Mitarbeiterin, dass es in Riga nicht nur alleine an die 800 Jugendstilbauten gibt, sondern auch, dass diese Wohnung eben über Spenden eingerichtet wurde.

 

Vom Jugendstil ging es in eine ganz andere Epoche: Zuckerbäcker stand nun auf dem Plan. Bei Fernweh und so hatte ich gesehen, dass die Akademie der Wissenschaften eine Aussichtsplattform hat. Da mich der Baustil fasziniert und man vom 17. Stock eine super Aussicht hat, musste der Besuch natürlich sein. Ich weiß auch nicht, wie mir das bei meinem ersten Besuch entgehen konnte. Und wo wir schon bei Architektur sind: Brutalismus Freunde können außerdem den Blick auf den Rigaer Fernsehturm genießen.

 

Gerade noch von oben gesehen und schon steht man davor: Der Zentralmarkt von Riga. Bei den Auslagen wünschte ich mir, eine Ferienwohnung und mehr Zeit zu haben, um einen Großeinkauf tätigen und schön kochen zu können. Da es nun langsam Mittagszeit war, haben wir uns an einem Bäckerei-Stand jeweils ein süßes und ein herzhaftes Teil gekauft. Zu viel wollten wir nicht essen, wartete doch am Abend ein Buffet auf uns. Preislich war es auch absolut unschlagbar. Für zwei Teile habe ich 1,45€ bezahlt. Und geschmeckt hat das! Gut, ich dachte, ich hätte mir ein Puddingteilchen geholt, musste aber feststellen, dass es nicht mit Pudding, sondern mit Apfel gefüllt war. Lecker war es trotzdem.

 

Zum Essen haben wir uns an die Düna gesetzt, da wir uns natürlich auch noch die Altstadt ansehen wollten. Das Schwarzhäupter Haus war dieses Mal nicht mehr hinter einem Gerüst verborgen – yay. Habe ich das auch mal gesehen. Und wieder: Wie viel Deutsch einem im Baltikum begegnet. Dafür, dass man dort gefühlt ständig drüber stolpert, habe ich in der Schule wenig übers Baltikum gelernt. In diesem Falle zum Beispiel an der Fassade des Schwarzhäupter Hauses.

 

Riga Hafen-Fernwehge-Silja Borghans

Tallink Silja-Isabelle im Hafen-Stockholm Vaertahamnen
Mit der Kreuzfahrtfähre Isabelle von Riga nach Stockholm

Am Hafen gibt es sowohl Check-in Automaten, als auch die Möglichkeit am Schalter einzuchecken. Aber Achtung: Nummer ziehen nicht vergessen. Und ja, ich schreibe das, weil mir aufgefallen ist, dass ein paar Leute das nicht wussten und sie dann feststellen mussten, dass plötzlich zwei große Gruppen vor ihnen eincheckten. Wer ohne Auto, so wie wir, eincheckt, kann dies bis zu 30 min vor Abfahrt machen. Mit Auto sollte man spätestens 60 min vor Abfahrt da sein.

Als erstes haben wir auf der Isabelle natürlich unsere Kabine, eine A-Klasse Kabine mit Fenster, bezogen. Diese Kabine kann mit vier Personen bewohnt werden. Hier gibt es vier Kojen, wovon sich die zwei unteren zu Sofas umfunktionieren lassen. Danach haben wir uns einen Platz auf dem Sonnendeck gesichert und die Sonne und das Riga Panorama genossen. Pünktlich um 17:30 hieß es dann: Leinen los – und Essen fassen! Im Grand Buffet Restaurant hatten wir das Glück, dass uns ein Tisch ganz vorne beim Panorama Fenster zugewiesen wurde. So hatten wir nicht nur eine riesen Auswahl an den verschiedensten Gerichten und Küchen, sondern auch einen grandiosen Ausblick während des Essens.

Wer möchte, kann sich am Abend die Zeit bei einer Show im Starlight Palace oder in der Sky Bar vertreiben. Oder wie wir, an Deck gehen und den Sonnenuntergang auf offener See bestaunen.

 

Tallink Silja-Isabelle-Deck-Ostsee-Sonnenuntergang

Riga-Stockholm-Isabelle-Stockholmer Schaerengarten

Ankunft in Stockholm

Der besondere Part dieser Reise kommt meiner Meinung nach relativ zum Schluss. Na, klar. Ich meine die Fahrt durch den Stockholmer Schärengarten. Da wir um 10:30 anlegen sollten und das Frühstücksbuffet ab 7 Uhr losging, sind wir dementsprechend früh aufgestanden. Beim Blick aus dem Fenster konnte ich mir ein begeistertes: „Land in Sicht!“, nicht verkneifen. Insgesamt geht es etwa vier Stunden durch die Schären und mir ging einfach nur das Herz auf. Die Landschaft, die schönen Häuser überall auf den Inseln. Da wird man schon etwas neidisch.

Beim Anlegen empfiehlt es sich, mit dem Koffer noch mal ans Deck zu gehen, denn vorm Ausgang wird es ziemlich voll. Der Hafen Värtahamnen liegt nicht weit von der Tunnelbana Station Gärdet entfernt, sodass man in wenigen Minuten ins Zentrum gelangt.

Stockholmer Schaerengarten-Schweden

Stockholm-Riddarholmen-Schweden

Zweieinhalb Tage in Stockholm

Gestartet sind wir in Södermalm. Einmal den Monteliusvägen entlang zum Hermans Restaurant, wo es ein wirklich gutes veganes Buffet gibt. Danach sind wir noch durch die Stigbergsgatan gestromert, worüber ich hier schon geschrieben hatte. Wenn man sich mitten in Stockholm wie in einem kleinen Ort auf dem Land fühlen möchte, sollte man dort hingehen.

Stockholm-Moneliusvaegen-Schweden

Ob ihr es glaubt oder nicht, ich war schon oft in Stockholm, aber noch nie beim Rathaus. Das habe ich nun nachgeholt. Von dort hat man einen tollen Blick auf Södermalm und Riddarholmen. Außerdem war ich bisher auch noch nie im Palast. Für dass ich Burgen und Schlösser liebe, etwas schwach. Aber auch dort waren wir nun. Ich persönlich, finde es immer sehr interessant zu sehen, wo die Ähnlichkeiten und Unterschiede zwischen den Schlössern in den verschiedenen Ländern liegen und freue mich immer, wenn mir etwas auffällt, was ich noch nie gesehen habe.

Stockholm-Rathaus-Riddarholmen

Wo wir schon in einer Stadt waren, die auf Inseln erbaut wurde, haben wir uns für die Fähre nach Djurgården entschieden, als wir ins Spritmuseum wollten, wo es eine sehr interessante Ausstellung über Essen und Trinken in der Zukunft (2050) gab. Ein weiteres Ziel und mein absolutes Highlight, war der Rosendals Trädgården und das Café im Gewächshaus. Die Einrichtung, die Atmosphäre und das Essen. Einfach ein Traum! Toller Nebeneffekt eines Gewächshauses? Draußen wehte ein fieser kalter Wind und innen konnten wir gemütlich im T-Shirt sitzen.

Stockholm-Rosendals Traedgards-Schweden

Stockholm-Rosendals Traedgards-Schweden-2

Wer mir schon länger auf Instagram folgt, wird es vielleicht schon bemerkt haben: Jedes Mal wenn ich in einer größeren Stadt bin, schaue ich, ob es ein japanisches Café oder besonderes Restaurant gibt (was über Sushi hinausgeht). Natürlich bin ich in Stockholm fündig geworden. Im Café Koya gibt es neben Matcha Lattes, verschiedene Kuchen mit Matcha, saisonale Kuchen (Stichwort: Kirschblüten), aber auch herzhafte Gerichte. Ich sage mal so: Gebt mir was mit Matcha und ich bin happy. Eigentlich wollten wir noch in ein Restaurant, wo es Okonomyaki gibt, aber wegen des Feiertags hatten sie geschlossen. Wer will, kann das MamaWolf ja mal an meiner Stelle ausprobieren.

Stockholm-Rathaus-Schweden

Tallink Silja Line-Silja Serenade-Stockholm Vaertahamnen

Wiedersehen mit der Silja Serenade. Von Stockholm auf die Åland-Inseln

Bereits 2016 war ich mit der Silja Serenade unterwegs. Da ging es von Stockholm nach Helsinki. Dieses Mal sind wir eine Station früher abgestiegen. Da es um 16:45 losgehen sollte, haben wir morgens unsere Koffer in Schließfächern am Terminal verstaut und sind dann wieder in die Innenstadt zurückgefahren. Ich glaube, man kann entweder für 4 oder 24h das Gepäck verwahren. Für 24h haben wir 90 SEK bezahlt, die wir am Automaten einfach mit Karte bezahlen konnten. Praktisch, denn bis auf Euros hatten wir kein Bargeld dabei. Bargeldloses Bezahlen ist in Schweden aber auch nicht so das Problem. Der Check-in in Stockholm gestaltet sich genau so, wie in Riga.

Tallink Silja Line-Terminal Stockholm-Vaertahamnen-Check in
Um 16:45 ging es dann auch schon los. Die Ankunft war für 23:45 in Mariehamn geplant. Da wir für diese Fahrt keine Kabine hatten, haben wir uns direkt informiert, wo wir denn unser Gepäck während der Überfahrt lassen könnten. Auf der Promenade, also auf der Etage, auf der man im Schiff reinkommt, befindet sich ein Gepäckaufbewahrungsraum, welcher während der Fahrt abgeschlossen ist. So habe ich direkt mit Shoppen losgelegt. Na gut. Von meiner letzten Fahrt wusste ich noch, dass es auf den Silja Line Schiffen einen Shop gibt, der Moomin Artikel günstiger verkauft. Die Silja Line Schiffe sind offizieller Seacarrier von Moomin – und der offizielle des Weihnachtsmanns. Wisster Bescheid! ;D So habe ich direkt den Summer Mug für meine Schwester und mich gekauft, sie im Koffer verstaut und dann konnte es auch schon zur Gepäckaufbewahrung gehen.

Und auch auf dieser Fahrt waren wir im Buffet Restaurant. Viele Gerichte kannten wir schon vom Buffet auf der Isabelle, aber manches eben noch nicht. Ich habe den Eindruck, dass je nach Strecke regionale Spezialitäten angeboten werden. So habe ich mich einerseits gefreut, meine Lieblingsgerichte von der letzten Fahrt noch mal essen zu können, aber es kam auch zu Situationen wo ich meinte: „Ich habe keine Ahnung, was das ist. Das muss ich probieren!“ Bei einem Dessert war das der Fall. Ein Creme, die wohl aus „Weizenkaffee“ bestand. Ich fand es grandios.

 

Nach dem Essen sind wir über die Promenade durch die Geschäfte gestromert. Im Duty Free Shop haben wir uns mit finnischem Lakritz eingedeckt, aber es gibt natürlich neben den Süßigkeiten auch die anderen klassischen Artikel eines Duty Free Shops, wie Parfüms und Alkohol.

Wer noch mehr Eindrücke von der Silja Serenade sehen und auch einen Blick in eine Kabine erhaschen möchte, hier entlang.

Tallink Silja Line-Silja Serenade-Stockholmer Schaerengarten-Schweden


Stockholm-Aland Inseln-Silja Serenade-Stockholmer Schaerengarten

Tallink Silja Line-Silja Serenade-Aland Inseln-Ostsee

Ankunft auf den Åland-Inseln. Zwei Tage in Mariehamn.

So hell war es bei unserer Ankunft auf den Åland- Inseln. Angelegt sind wir um etwa 23:45. Da wir die Wetter-App gecheckt hatten, waren wir darauf vorbereitet, dass es kühl sein würde, aber es war dann doch etwas frisch, sodass wir uns für die Einfahrt im Hafen einen windstillen Ort gesucht haben. Von 25 Grad in Riga und etwa 17 Grad in Stockholm, ging es nun runter auf 5 Grad. Das war mit Übergangsjacke, langärmligen Shirt und dicker Strickjacke trotzdem ganz schön frisch. Es könnte auch sein, dass ich bei der Ankunft im Hotel etwas müde war und lustiges Englisch gesprochen hab. Gibt Schlimmeres!

Eine Sache, die uns die ganze Reise über begleitet hat, war das ständige Hin und Her zwischen mitteleuropäischer Sommerzeit und osteuropäischer Sommerzeit. Es war zwar jeweils immer nur eine Stunde Unterschied, aber da man sich auf den Schiffen und in den Hotels an die Frühstücks- und Essenzeiten halten musste, haben wir uns in Mariehamn gefreut, dass das Frühstück bis 11 Uhr ging, denn gefühlt sind wir um 8 Uhr aufgestanden, es war aber schon 9 Uhr.

Mariehamn-Aland Inseln

Leider fiel der erste Tag so richtig ins Wasser. Daher haben wir nicht so viel unternehmen können, wie wir eigentlich wollten. Dafür war der zweite Tag umso schöner. Als Yvi von Fernwehyvi Fotos von ihrer Reise auf den Åland-Inseln gepostet hatte, war ich total hin und weg von dem Naturtrail, den sie gewandert ist, sodass der ganz oben auf meiner Liste stand. (Die Strecke findet ihr hier. ) Und wir waren begeistert!

Aland Inseln-Mariehamn-Naturtrail

Aland Inseln-Mariehamn-Naturtrail-Ostsee

Mariehamn-Aland Inseln-Frühling

Nach der Wanderung wurde es Zeit für eine Stärkung. Dafür haben wir das knuffige Café Bagarstugan Café & Vin auserkoren. Gegessen haben wir den traditionellen Ålandspannkaka (Pfannkuchen) mit Pflaumenkompott und Sahne. Anders als der Name vermuten lässt, handelt es sich hierbei um einen Grießkuchen mit Kardamom. Absolut empfehlenswert.

Aland Inseln-Mariehamn-Bagarstugan Cafe Vin

 

Wer, wie wir, nur Zeit hat Mariehamn zu erkunden, kann das super per Rad machen. Es gibt eh sehr wenig Verkehr, aber auch sehr breite Radwege, sodass es dank Hollandrad eine wirklich entspannte Angelegenheit wurde. Es ging am Wasser entlang bis zum Sjökvateret, welches eine Art Freilichtmuseum ist, dessen Werft aber noch in Betrieb ist. Schön anzusehen und ein tolles Fotomotiv. Danach sind wir einfach ziellos durch die Straßen von Mariehamn geradelt und haben uns an den schönen bunten Häusern erfreut. Und an den roten Straßen, die das Straßenbild prägen. Die Granitvorkommen machen es möglich.

Tallink Silja-Hafen Mariehamn-Aland Inseln


Tallink Silja-Silja Galaxy-3

Mit der Silja Galaxy von den Åland-Inseln nach Stockholm.

Die Silja Galaxy erkennt man schon von Weitem an ihrer Lackierung: Wolken und lauter Tiere. Den Check-in kann man hier innerhalb weniger Minuten am Schalter, ohne lange Schlangen, erledigen. Dafür ist auf den Aland-Inseln einfach zu wenig los. Anders, als bei den anderen Häfen, läuft es hier eher wie am Flughafen ab, denn in dem Moment wo du eincheckst, liegt das Schiff noch gar nicht an. So wartet man quasi am Terminal, bevor man zum Boarding gerufen wird.

Das Sicherheitspersonal weist einem auch gerne den Weg. Wir hatten zwar schon gesehen, wo wir lang mussten, aber besser so, als wenn man plötzlich auf dem falschen Schiff landet. Die Galaxy und noch ein anderes Schiff haben nämlich fast zeitgleich angelegt, sodass es auch Leute gab, die ihr „Anschlussschiff“ kriegen mussten.

Auch auf der Silja Galaxy hatten wir keine Kabine, da wir bereits um 18:15 in Stockholm anlegen sollten. Also wieder dasselbe Spiel: Sich informieren, wo man das Gepäck unterbringen kann. Danach ging es wieder einmal zum Buffet. Beim Essen noch, meinte ich, ob das da vorne schon Land sei. Und tatsächlich, auf der Hinfahrt war uns nicht wirklich aufgefallen, was für ein kurzes Stück man nur über die Ostsee fährt. Von sechs Stunden Fahrt, fährt man wie weiter oben ja schon erwähnt, etwa vier Stunden durch den Stockholmer Schärengarten. Nach dem Essen haben wir dann das Schiff erkundet.

Tallink Silja-Galaxy Silja-Stockholmer Schaerengarten



Lasst euch von der Sonne nicht täuschen. Es hatte schon einen Grund, warum außer uns niemand an Deck war. Was war das für ein Wind. So haben wir uns bald wieder nach innen verzogen und uns bei Tee und Kaffee ins Fast Lane Restaurant gesetzt. Dort saß man schön und konnte die Schärenlandschaft vom Warmen aus genießen. 

Tallink Silja-Silja Galaxy-Fast Lane Restaurant

 

Kaum hat man sich versehen, ist man auch schon wieder in Stockholm und die Reise neigte sich dem Ende entgegen. Insgesamt haben wir in acht Tagen 3 Städte besucht. Die Tour kann man natürlich auch wesentlich schneller machen, was ich aber nicht empfehlen würde.

Was mir an den MiniCruises bei Tallink Silja mit am meisten gefällt? Außer natürlich, dass viele Schiffe meinen Namen tragen? Ehem. Nein, ernsthaft: Bei klassischen Kreuzfahrten hat man vielleicht gerade mal einen Tag, um eine Stadt zu besichtigen. Bei Tallink Silja hingegen, kann man nicht nur sein Auto mitnehmen, sondern eben auch so viel Zeit für einen Ort einplanen, wie man das gerne möchte. Hier bucht man nicht ein Schiff für eine vorgegebene Route, sondern verschiedene Schiffe mit den Wunschzielen seiner Wahl. Sprich: Man kann eine Reise nach den individuellen Vorlieben gestalten.

Wenn du jetzt neugierig geworden bist, findest du hier noch meine Berichte über meine anderen Touren:

Von Stockholm nach Helsinki mit der Silja Serenade.
Von Helsinki nach Tallinn mit der Fähre + Hotel in Hafen- und Altstadtnähe.
Mit der Victoria I von Tallinn nach Stockholm.

 

Offenlegung: Ich wurde von Tallink Silja Germany auf die MiniCruise und die Übernachtung im Tallink Hotel Riga eingeladen. Meine Meinung bleibt davon natürlich unberührt.

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